„To be a person is to have a story to tell“

Mittwoch, 2. Juli 2008 um 11:24 Uhr

Die Geschichten, die Dick Orkin und Christine Coyle in ihren Radiospot erzählen, spiegeln nicht das Außergewöhnliche, nicht das Glamouröse und nicht das Fantastische, sondern alltägliche Momente und Zwischenfälle des normalen Lebens. Bei Coyle und Orkin bedeutet wirkungsvolle Werbung gleichzeitig wirkungsvolles Geschichtenerzählen - und wirken können Geschichten nur, wenn sich Menschen mit ihnen identifizieren können.

“What all persons have in common is their uniqueness”
Wir sind alle einzigartig – denken wir – und doch haben wir so viele Dinge gemeinsam. Dick Orkin und Christine Coyle nennen das die „Soulconnection“, jene Gemeinsamkeiten, die Menschen verbindet. Die beiden Werbeprofis sind überzeugt, dass diese persönliche und intime Art des „Storytelling“, der beste Weg für einen erfolgreichen Radiospot ist. Weiter lesen >>

Der Stammtisch der Zukunft – Social Networks im Radio 2.0

Mittwoch, 2. Juli 2008 um 11:16 Uhr

Auch wenn man heute in manchen Kneipen noch vereinzelt auf ganz reale Stammtische von Radio-Hörer-Clubs stößt, wie Moderator Wolfram Tech augenzwinkernd berichtet, hat man heute in der virtuellen Welt noch ganz andere Möglichkeiten …

Und genau mit diesen beschäftigt sich der Workshop „Social Networks und Communities – Neue Chancen für das Radio 2.0.” Weiter lesen >>

“Glokalisierung” — Lokalradio zwischen Heimat und www.Heimat als junger Trend mit Zukunft

Mittwoch, 2. Juli 2008 um 10:42 Uhr

60% der Deutschen möchten mehr Regionalität. Mit diesem Ergebnis einer Forsa-Studie eröffnet Dr. Eike Wenzel vom Zukunftsinstitut Kelkheim seinen Referat zur Frage, ob das Lokale und Regionale in einer globalisierten Welt noch eine Zukunft hat. Wenzel betonte, dass gerade in einer globalisierten Welt ein neues Heimatgefühl an Bedeutung gewinne. Wie jeder große Trend löse auch die Globalisierung einen Gegentrend aus, der im allgemeinen als „Glokalisierung“ beschrieben würde. Dieser Trend erfasse zunehmend auch junge Menschen unter 30 Jahren. Beim Zukunftsinstitut geht man mittlerweile davon aus, dass Lokalität und Verankerung in der Heimat für bis zu 30 Millionen Menschen wichtig ist. Für den Zukunftsforscher steht fest: „Heimat hat schon lange ihr Lederhosen-Image verloren und ist ein junger Trend mit Zukunft.“ Weiter lesen >>

Radio and Internet, Friend or Foe? – Sie müssen entscheiden!

Dienstag, 1. Juli 2008 um 17:46 Uhr

Dick Orkin, legendärer Spot-Produzent von der „Radio Ranch“, ist sich sicher: Das Internet ist der ausgemachte Feind des Radios. Allerdings waren die Argumente, die ihn zu dieser Aussage führten nicht besonders ausgefeilt. Sein Grund dafür das Internet abzulehnen, beruht vor allem auf der Beobachtung, dass der Buchstabe „R“ im Radio an erster Stelle stehe, während er im Wort Internet weiter Hinten zu finden sei.
Der Keynote-Vortrag auf den Lokalrundfunktagen 2008 begann ganz im Stil amerikanischer Fernsehtalkshows, bei der sich die Kontrahenten mit mehr oder weniger guten Argumenten, aber vor allem mit verbalen Attacken gegenseitig zu überzeugen versuchen.

Weiter lesen >>

Die Wendungen der Straße im Voraus ahnen – bewegte Bilder im Netz

Dienstag, 1. Juli 2008 um 16:44 Uhr

„Wenn sich die Flugzeugindustrie innerhalb der letzten 25 Jahre ebenso rasant entwickelt hätte wie die Computerindustrie, könnte eine Boeing 767 heute in nur 20 Minuten die Erde umrunden – bei einem Treibstoffverbrauch von nicht einmal 20 Litern. Und dieses Superflugzeug wäre für nur 1.500 Dollar zu haben.”

Mit diesen verblüffenden Berechnungen zweier US-Wissenschaftler eröffnet die Moderatorin Bianca Bauer-Stadler den Workshop „Bewegte Bilder im Netz” – Lokal-TV zwischen Streaming und Online-Portalen. Dieser Kalkulation fügt sie noch ein Zitat von Bill Gates hinzu: „In der Software-Branche muss man die Wendungen der Straße im Voraus ahnen.”

Die rasante Veränderung im und durch das Medium Internet bedingt auch den Fokus der fünf Referenten des Workshops: Die Fähigkeit, die Wendungen dieser Entwicklung vorauszusehen ist das große gemeinsame Ziel. Allerdings verfolgen sie dabei verschiedene Ansätze: Weiter lesen >>

Wer schläft, hört kein Radio

Dienstag, 1. Juli 2008 um 16:18 Uhr

Wochenend’ und Sonnenschein und abertausende von Möglichkeiten, die schönsten Tage der Woche zu verbringen – Wer hört da noch Radio: Vier Experten diskutieren

Was machen die Hörer an ihren freien Tagen? Und was können Radiosender tun, um auch am Wochenende ihre Hörer durch den Tag zu begleiten und sie dazu bringen, auch am Montagmorgen wieder mit der Morningshow aufzustehen.
Vor allem am Sonntag ist es besonders schwer, das Radioprogramm zu gestalten. Das weiß Dr. Ulrich Reinhardt von der Stiftung für Zukunftsfragen, der sich mit dem Freizeitverhalten der Menschen beschäftigt. Denn an diesem Tag heißt es bei vielen Menschen erst einmal ausschlafen und alles tun, außer zu arbeiten. Dies nennt man Freizeit. Denn Freizeit ist „alles, was man tut, ohne es tun zu müssen“.

Weiter lesen >>

Eröffnung der Lokalrundfunktage 2008

Dienstag, 1. Juli 2008 um 09:15 Uhr

Vor rund 600 Gästen eröffnete der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, im CongressCenter Ost der Messe Nürnberg die 16. BLM-Lokalrundfunktage. In seiner Begrüßung sagte Ring, das große Thema der diesjährigen Lokalrundfunktage sei die crossmediale Verknüpfung der klassischen Medien mit dem Internet. Sein Eindruck sei, dass diese Diskussion in den vergangenen zwei Jahren aus Sicht der klassischen Medien zu defensiv geführt worden sei. Die lokalen Stationen forderte der BLM-Präsident auf, ihre Marke und ihre Kompetenz im Internet stärker als bisher zu nutzen. Die vollständige Rede als Video:

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

(Video by afk tv)

Markus Söders Auftritt:

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

(Video by afk tv)

Außerdem können Sie die Eröffnungsveranstaltung der Lokalrundfunktage 2008 in voller Länge auch als Stream sehen.

Bilder der Eröffnungsveranstaltung: